
Klasse 4B erkundet München
Betreut von Klassenvorständin Prof. Hoffmann und Prof. Doskočil erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4B ereignisreiche und instruktive Projekttage in München. Von Mittwoch bis Freitag vor den Osterferien, 25. bis 27. März 2026, besichtigten wir das Deutsche Museum, die Volkssternwarte München, die Bavaria Filmstudios und den Viktualienmarkt.
Die Reise begann am 25. März morgens mit der Zugfahrt nach München. Der Mittagspause auf dem Karlsplatz folgte der Besuch des Deutschen Museums, das die Schüler*innen in Kleingruppen erkundeten. Organisiert war im Deutschen Museum auch die vorübergehende Gepäckaufbewahrung. So folgte nach dem Museumsbesuch mit Schwerpunkten wie Raumfahrt, Photographie und Film, Typographie und Codierung, die Fahrt in die Unterkunft mit Zimmerbezug und Abendessen.
Das Abendprogramm bestand in einem Ausflug zur Volkssternwarte München, wo sich die Mitglieder des Mittwochteams um die Programmgestaltung mit Planetarium, astronomischem Vortrag mit Einblicken in die Astrophysik und Vorstellung der Teleskope kümmerten. Der Enthusiasmus der ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter der Volkssternwarte offenbarte sich nicht zuletzt in den Gesprächen über Planeten, Meteoriten und Beschaffenheit der Teleskope.
Als ausgezeichnet erwies sich die Verköstigung in der Jugendherberge am Winthirplatz, da sowohl Abendessen als auch Frühstück nichts zu wünschen übrig ließen. Der zweite Tag stand dann ganz im Zeichen der Bavaria Filmstudios. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die diversen Filmgenres schickte sich die Klasse 4B gemeinsam mit der für unsere Gruppe zuständigen Regisseurin und Kamerafrau an, den Film Mörderische Hochzeit zu drehen, der die gewählten Filmkategorien Komödie und Krimi bediente.
Nach einer Führung durch die Filmstadt und deren Kulissen, die so bekannte Sets wie Das Boot, Jim Knopf, Die unendliche Geschichte, Das Kanu des Manitu und Die Rosenheim-Cops enthielten, konnten sich die Darsteller*innen der 4B dann ihren selbst gemachten Film ansehen, der nicht nur durch schauspielerisches Können, sondern auch durch die beachtliche Länge von zehn Minuten bestach.
Dem Spieleabend am Donnerstag folgte am Freitag nach dem Auschecken und vor der Rückfahrt nach Innsbruck noch ein Abstecher zum berühmten Viktualienmarkt. Insgesamt erlebten die Schüler*innen der 4B mit ihren beiden Begleitlehrpersonen nicht nur eine ausgesprochen interessante und bereichernde Bildungsreise, sondern auch einen Eindruck aller möglichen Wetterereignisse, deren unangenehme Teile jedoch weitestgehend im Inneren von Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln verbracht werden konnten.
Wohlbehalten und ohne nennenswerte Verspätung der Bahn trafen alle 28 Teilnehmer*innen an der Projektreise am frühen Nachmittag des Freitags, 27. März, in Innsbruck ein. Um die gewonnenen Eindrücke der Besichtigungen und Aktivitäten zu verarbeiten, kommen uns die Osterferien sicherlich sehr gelegen.
Prof. Klaus Doskočil