
In Linz endet's
Am 19. Mai war es so weit – mit dem Zug ging es nach Linz. Dort angekommen und nach dem Einchecken in unser Hotel Sommerhaus erkundeten wir mit Hilfe einer Stadtführerin, unseren Smartphones und den passenden QR Codes das sonnige Linz. Auf der Burg gab es abschließend ein witziges Rollenspiel zur Geschichte der Stadt mit uns als Hauptdarstellern…
Danach genoss jeder die erholsame Bootstour auf der Donau, alle bewunderten die vielen künstlerischen Graffitis am Mural Harbour.
Die Krönung des Tages bildete die Taschenlampenführung im Mariendom. Wir bewunderten den nächtlichen Ausblick über Linz. Pünktlich zum abendlichen Glockenschlag standen wir unter der riesigen Glocke und hielten uns die Ohren zu.
Am nächsten Tag lernten wir im Ars Electronica Center viel über KI. Besonders beeindruckte uns das Deep Space mit seinen unglaublichen Bildern und dem „Mitten-im-Geschehen-Sein“. Weiter ging es dann zum Limonistollen, welcher im 2. Weltkrieg als Luftschutzstollen verwendet wurde. Wir waren schockiert, als man uns von den Umständen erzählte, unter denen die KZ-Häftlinge den Stollen in den Sandstein schlugen. Als wir den Stollen verließen, waren wir alle froh, der beklemmenden Kälte entkommen zu sein.
Allzu schnell ging es wieder nach Hause. Ein herzlicher Dank geht an unsere Professorinnen Karin Illés und Doris Huber-Kleiner, ohne die diese Reise niemals stattgefunden hätte.
Mara Luckeneder, 4D