
Ruhe, bitte!
Die Schüler:innen der Klassen 4B und 4E erlebten neulich eine Unterrichtsstunde der besonderen Art. Sie bekamen Besuch von einer "Lehramtsstudentin"…
…oder eigentlich auch nicht. Das mobile Landestheater war mit seinem neuesten Stück bei uns und beeindruckte die Schüler:innen mit einer One-Woman-Show. Hier einige Stimmen der Schüler:innen zum Stück:

Das einstündige Theaterstück „Ruhe, bitte!“ war eine sehr tolle Erfahrung. Meine Mitschüler:innen und ich lachten die ganze Stunde amüsiert durch.
Ich habe mitgenommen, dass ein Theaterstück nicht einem bestimmten Thema folgen muss, sondern sich auch ganz anders entwickeln kann.
Es ging um eine Lehrerin, welche sich noch nicht sicher war, welchen Lehrer:innentyp sie wirklich umsetzen will. Alles in allem hat mir das Stück sehr gut gefallen.
Aurelia, 4B
Fotorechte: Victor Klein
Mir hat besonders gut am Theaterstück gefallen, dass die Schauspielerin die verschiedenen Lehrer:innenpersönlichkeiten lustig und sehr authentisch dargestellt hat. Vor allem das „Heilige Dreieck“ war sehr unterhaltsam und passend. Meiner Meinung nach ging es tatsächlich vielleicht um die Schwierigkeiten, welche man als Lehrperson hat. Etwa der Streich mit dem Schuh soll wahrscheinlich darstellen, dass auch Lehrer:innen manchmal mit den Schüler:innen zu kämpfen haben. Insgesamt habe ich das Stück für sehr witzig empfunden.
Magdalena, 4B

Das Theaterstück „Ruhe, bitte!“ war ein verdecktes Sozialexperiment. Es spielte sich folgendermaßen ab: Unmittelbar vor Stundenbeginn wurde der gesamten Klasse mittgeteilt, dass der heutige Theaterworkshop kurzfristig abgesagt worden war. Außerdem behauptete unser Herr Prof., dass als Ersatz für diesen, eine Studentin zum Einsatz käme. Naiv, wie wir waren, glaubten wir ihm jedes einzelne Wort. Kurz darauf stürmte eine etwas verwirrte Dame in den Raum und präsentierte sich lautstark. Anschließend erläuterte sie uns äußerst motiviert, dass wir in dieser Stunde den gesamten Lehrstoff gründlich durcharbeiten würden. Die Angst und das Entsetzen waren uns ins Gesicht geschrieben. Doch dann wurde alles aufgelöst: Uns wurde mittgeteilt, dass die angebliche Studentin nur ein Rolle spielte! Es war eine tolle Erfahrung und wir lernten außerdem eine wichtige Lektion für unser zukünftiges Leben: Traue niemandem!
Marcus & Paul, 4B
Ruhe, bitte!
Diesen Satz sagen Lehrpersonen oft, so wie im Theaterstück, das uns am 14. Mai 2026 vorgeführt wurde. Zuerst sagte uns Herr Professor Fliri, dass das Theaterstück ausfallen und eine Lehramtsstudentin die Stunde übernehmen würde. Am Anfang, als sie hereinkam, war sie streng und autoritär. Später erfuhren wir, dass sie eigentlich ganz nett ist. Sie gab ein paar Schüler:innen Namensschilder und beschuldigte andere, ihre Schuhe geklaut zu haben. Im Laufe des Theaterstückes probierte sie mehrere Persönlichkeiten von Lehrpersonen aus, um zu schauen, wie wir auf jede davon reagieren würden. Dadurch wollte sie auch testen, mit welcher Persönlichkeit wir ihr ihre Schuhe zurückgeben würden. Als dann nichts funktionierte, fing sie mit dem richtigen Unterricht an. Als plötzlich die Schuhe in einem Schulbuch auftauchten, war sie überglücklich und entließ uns.
Hanna, 4B
Wir bedanken uns beim Tiroler Landestheater für den unterhaltsamen und zum Nachdenken anregenden Besuch.
Prof. Fliri & Prof.in Schreiber