
Hände reichen – Vielfalt der Hauttöne
Im Kunstunterricht der 4C schufen die Schüler:innen auf braunem Papier jeweils ein Werk, auf dem sich zwei von ihnen die Hände reichen. Die vorgegebene Blattaufteilung sorgte dafür, dass sich alle Einzelbilder zu einem zusammenhängenden, bandartigen Panorama verbinden. Dadurch entstand ein gemeinsames Kunstwerk, das sowohl visuell als auch symbolisch für Zusammenhalt und Vielfalt steht.
Ein zentrales Ziel der Aufgabe war die naturalistische Darstellung verschiedener Hautfarben mit Holzstiften. Die Schüler:innen experimentierten intensiv mit Farbmischungen, um individuelle Nuancen herauszuarbeiten – eine Herausforderung, die viel Beobachtungsgabe und kontrollierten Farbeinsatz erforderte. Durch gezielte Schattierungen und das Modellieren der Flächen gelang es in den Darstellungen, zusätzliche Plastizität zu verleihen. Licht- und Schattenübergänge geben den Händen Volumen und Lebendigkeit.
Prof.in Marion Lechtaler