
Mein Auslandsaufenthalt in der Slowakei
Für einen Monat besucht Emma (7A) im Rahmen des Erasmus+ Austauschs unsere Partnerschule in Nitra und lernt bei ihrer Gastfamilie das Leben in der Slowakai kennen.
Nina kam Anfang Februar zum ersten Mal nach Innsbruck und wir verstanden uns sofort gut. Zu Beginn war die Situation noch etwas ungewohnt, doch wir lebten uns schnell ein und lernten uns immer besser kennen. Nachdem die ersten fünf Wochen in Innsbruck wie im Flug vergangen sind, war es auch schon Zeit, meinen Koffer zu packen und nach Nitra zu reisen. Ich war sehr aufgeregt, zum ersten Mal lange ohne meine Familie und Freunde zu sein, doch ich freute mich noch mehr auf die Erfahrungen, die ich machen würde.
Hier lebe ich mit Nina, ihrem Papa, seiner Partnerin und ihren zwei extrem süßen Katzen in einem Haus, etwas außerhalb von Nitra. Am ersten Schultag bemerkte ich sofort, dass unsere Schulen in vielerlei Hinsichten unterschiedlich waren. Es gibt überall Sofas in den Gängen, eine große Kantine, in der die Schüler:innen essen und alle tragen Patschen. Ich mag an der Schule besonders, dass sie so gemütlich und persönlich ist. Am nettesten finde ich, dass die Lehrerpersonen ihre Schüler:innen mit der Verniedlichung ihres Namens ansprechen, so als würde man statt Emma, Emmalein sagen. Das ist nicht nur in der Schule so, sondern wird auch im Alltag von vielen Leuten so gebraucht. Ein weiterer Unterschied ist die Landschaft hier, denn es gibt in Nitra keine Berge und man kann wirklich weit sehen, was mir sehr gefällt (obwohl ich die Berge natürlich auch vermisse).
Ich habe jetzt noch ungefähr zwei Wochen hier, und ich werde versuchen, noch so viel wie möglich zu erleben und noch mehr neue Leute kennenzulernen, denn bis jetzt habe ich schon so viele tolle und herzliche Menschen kennengelernt und bin so dankbar, dass ich die Chance für diesen Austausch ergriffen habe und mir diese Möglichkeit zur Verfügung stand.
Emma Schuchter (7a)
