
…und von Tirol nach Bergamo

Leon (7B) hat sich in diesem Schuljahr dazu entschlossen, einen Monat in Italien zu verbringen und den Schulalltag in der Nähe von Bergamo zu genießen. Hier berichtet er vor seinen Erfahrungen. Ich habe jetzt nur noch ein paar Tage vom Innsbruck-Bergamo-Austausch übrig und deshalb berichte und schildere ich jetzt kurz die Ereignisse und meine Impressionen.
Als ich ankam, war ich sehr überrascht, da es mehr Palmen gab, als ich vermutet hatte, leider ist es trotzdem sehr kalt (überhaupt in der Nacht). Eine weitere Sache, die mir sofort aufgefallen ist, war das fehlende System der öffentlichen Verkehrsmittel. Die gibt es zwar, aber nur sehr vereinzelt. Das Haus meiner Gastfamilie ist relativ groß und ich wohne gerade im Erdgeschoss. Vor dem Haus ist ein großer Garten mit einem Hund, ich mag den Hund sehr gerne, sie ist sehr süß.
An meinem ersten richtigen Tag in der Schule hatte ich ziemliche Probleme mit der Sprache, denn viele Leute hier sprechen kein oder nur wenig Englisch. Die Schule ist ein großes Gebäude, mit viel mehr Schüler:innen als bei uns. Das Gebäude ist gesamt in zwei Schulen unterteilt. Es gibt viele Gänge mit vielen Räumen. Ich weiß manchmal nicht, wo ich eigentlich hingehen musst. Der italienische Unterricht ist auch ganz anders als der in Österreich.
Im Gegensatz zum gewohnten Erledigen von Aufgaben und dem gelegentlichen Aufschreiben von Notizen, müssen die Schüler:innen hier in fast jeder Stunde nur das abschreiben, was die Lehrperson sagt. Jede Stunde müssen Schüler:innen dann eine „Wiederholung" machen, wo der gesamte Inhalt ausgefragt wird. Außerdem haben wir hier einen Tag mehr Schule, nämlich bis Samstag, dafür gibt es aber keinen Nachmittagsunterricht. Es hat viel Spaß gemacht jeden kennenzulernen und außerdem lernt man so auch eine Menge an Vokabular und Grammatik, was mein Italienisch auf jeden Fall verbessert hat.
Am Ende der 2. Woche haben wir uns die Stadt Bergamo angeschaut, die in einen unteren und in einen oberen Teil aufgeteilt ist. Der obere Teil wurde auf einem Hügel erbaut und ist gleichzeitig auch die Altstadt. Wir haben alles erkundet und ich finde die Stadt wirklich sehr schön. Die Pizza, die ich dort gegessen habe, war sehr lecker. Letzten Freitag waren wir auch in Milano, der Dom ist sehr groß und detailreich, außerdem gibt es viele Geschäfte und Restaurants. Einen Tag danach hat mein Gastvater ein Hundewelpen mit nachhause gebracht, sie ist sehr süß, aber sie beißt mich immer.
Insgesamt muss ich sagen, dass alles komplett anders als zuhause war, aber ich auch viel gelernt habe und viele neue Leute kennengelernt habe. Ich danke auch der Gastfamilie und meiner Gastschwester dafür, dass sie mich so nett behandelt haben und immer geholfen haben, wenn ich ein Problem hatte.
Leon (7B)


